Studieninhalt

 
Mit dem Fotodesign Studium hat die Ruhrakademie ein Ausbildungsangebot entwickelt, das die Teilnehmer auf das veränderte Berufsbild des Fotografen vorbereiten soll. Heutzutage liefert der Fotograf nicht nur Abbilder oder Erklärungen von Realität, sondern tritt auch als eigenständiger Gestalter auf, der ein Thema nach seinen eigenen Vorstellungen in Szene setzt. Wesentlich für seinen beruflichen Erfolg ist deshalb zum einen die Entwicklung eines persönlichen fotografischen Stils, der ihn dazu befähigt, als Autor und Regisseur von Fotoreportagen tätig zu werden. Zum anderen sind es aber auch konkrete gestalterische Fähigkeiten, sind es Layout- und Veredelungstechniken, die von ihm beherrscht werden müssen. Beiden Aspekten versucht dieses Studium Rechnung zu tragen, indem es neben den fototechnischen und fotoästhetischen Kenntnissen auch Praxiswissen in den Bereichen Konzeption, Layout und digitaler Bildverarbeitung (Composing) vermittelt.
 
Die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife kann für ein erfolgreiches Fotodesign Studium an der Ruhrakademie von Vorteil sein; für die Aufnahme der Ausbildung ist sie aber nicht zwingend, wenn der Bewerber/die Bewerberin über eine entsprechende künstlerische Eignung verfügt. Letztere muss über eine Bewerbungsmappe (ca. 20 – 30 Arbeitsproben) nachgewiesen werden. Die fotografischen Arbeiten sollten sich dabei einem oder mehreren Themen widmen. Des weiteren sollten einige Arbeiten zum Umfang der Mappe gehören, die nicht fotografisch umgesetzt worden sind. Für alle hier genannten Arbeitsproben gilt, dass der kreative Ansatz und nicht die technische Umsetzung der gezeigten Arbeiten bewertet wird.