Studienverlauf

Die ersten drei Semester drehen sich in erster Linie um den Erwerb der nötigen technischen Grundlagen. Hier ist die erste zu erlernende Fertigkeit das Modelling, das heißt die Erstellung virtueller Sets und Charaktere. Darüber hinaus ist für jedes Animationsprojekt ein geübtes Auge erforderlich. Auch diese Qualifikation wird in der ersten Phase des Studiums vermittelt. Fächer wie grafisches Erzählen, Perspektive, Aktzeichnen und Fotografie sorgen für das nötige Grundverständnis hinsichtlich Anatomie, Proportion, Textur, Farbe, Licht und Bildaufbau. Darüber hinaus sind die wichtigsten Grundlagenkurse des Faches Film auch für die Lernenden der Computeranimation Pflicht. Auf diese Weise soll ihnen die Fähigkeit vermittelt werden, über die Konstruktion von Figuren (Characters) und virtueller Sets hinaus überzeugende Handlungssequenzen entwickeln zu können, die auch den Betrachter bewegen. Die in dieser Phase der Ausbildung unterrichteten Fächer sind: Grundlagen Computeranimation, Erzählen, Realisation, Filmtechnik.

 

Zur Festigung der erworbenen Grundlagen folgt ein halbjähriges Projekt, das Ruhrakademie-Vordiplom, in dem eine Animationssequenz (Kurzfilm, Trailer) selbständig konzipiert und realisiert werden soll. Damit ist das viersemestrige Grundstudium an der Ruhrakademie abgeschlossen.

 

Im Hauptstudium verschiebt sich der Fokus der Ausbildung immer mehr auf die selbständige Lösung von Darstellungsproblemen und die Realisation eigener Projekte. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Lernenden nach Beendigung ihrer Ausbildung komplexere Animationsprojekte selbständig konzipieren, koordinieren und umsetzen können. Die in dieser Phase unterrichteten Fächer sind: Computeranimation, Erzählen/Drehbuch, Spielfilm/Dokumentarfilm. Neben diesen Fächern können die Studierenden sich weitere Ergänzungsfächer aussuchen.

 

Die letzten beiden Semester sind hauptsächlich für die Anfertigung der Abschlussarbeit vorgesehen.

 

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