Illustration
Das Angebot im Fach Illustration richtet sich an alle, die Freude am Zeichnen und an der grafischen Umsetzung gedanklicher Inhalte haben. Vorstellungsvermögen und detaillierte Darstellungstechniken gehen Hand in Hand.
Zu den klassischen Arbeitsgebieten des Illustrators sind in den letzten Jahren mögliche neue Anwendungen, wie die Entwicklung von Animationssequenzen, hinzugekommen. Zu den neuen Arbeitsgebieten zählen ebenso die Graphic Novels, welche sich einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Dies drückt sich nicht zuletzt in der wachsenden Hallengröße für Graphic Novels auf der Frankfurter Buchmesse aus. Graphic Novels erweisen sich als Brücke zwischen Comic und Romanen, sie erschließen neue Käuferschichten und erobern langsam, aber konstant einen festen Leserkreis.
Für ein erfolgreiches Studium können die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife von Vorteil sein, diese sind jedoch nicht zwingend, wenn der Bewerber/ die Bewerberin über die entsprechende Eignung verfügt. Letztere muß, wie bei den staatlichen Schulen, über eine Bewerbungsmappe (ca. 20 Arbeitsproben) nachgewiesen werden. Dabei sollten Zeichnungen im Vordergrund stehen. Hinzu sollten erste kleine Illustrationen beigelegt werden.
Das Studium an der Ruhrakademie beginnt üblicherweise zum Herbst; sofern sich genügend Interessenten finden, kann die Ausbildung aber auch zum Frühjahr aufgenommen werden. Über die Möglichkeit eines Quereinstiegs entscheidet die Zulassungskommission.
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Aus dem Fachbereich
Frankfurter Buchmesse 2010: Zum ersten Mal in der in diesem Jahr 25-jährigen Geschichte der Ruhrakademie wird das Schwerter Privatinstitut auf der Frankfurter Buchmesse mit einem Stand vertreten sein. Der Umstand ist der Öffnung der weltweit größten Buchmesse für Newcomer zu verdanken. Auf einem acht Quadratmeter großen Messestand werden zwölf Diplomanden/innen die Ruhrakademie vom 6. bis 10. Oktober 2010 in Frankfurt vertreten.
Diplom-Vorschau Oktober 2009:Japanischer Neopunk: Im ostasiatischen Inselstaat haben Jugendliche eine Vorliebe für bizarre Modeauftritte und eindeutig zweideutige Verwirrspiele. Das Amalgam aus viktorianischem Spitzenzierrat und japanischem Comic Trash hat Veronika Schnellhardt zu ihrem Diplomthema »Kaiten« inspiriert. Es geht um die Kampagne für eine virtuelle Band, deren Wurzeln irgendwo zwischen Himmelfahrtskommando und »Gothic Lolita« liegen.
Diplom-Vorschau Oktober 2008:Hunter S. Thompson? Nie gehört! Den lapidaren Halbsatz hört man öfter, wenn von diesem genial-verrückten Kultschreiber die Rede ist, der seine literarischen Gewehrsalven genüsslich auf die bigotte US-Gesellschaft feuerte. Für Sven Pacher ist Thompsons literarisches Werk der richtige Stoff, um in seiner Diplomarbeit an der Ruhrakademie »einmal richtig die Sau rauszulassen«. Im Zentrum steht der Roman »Fear and Loathing in Las Vegas«. Ein fiktiv-authentischer Drogentrip aus der Flower-Power-Hippie-Ära, den Pacher in sieben großformatigen »Gonzo«-Illustrationen in die Jetztzeit transferiert.




